Schon die Studien über Vergleiche der Industrienationen mit den Entwicklungsländern zeigten, dass die Heilungschancen in dem Entwicklungsländern besser sind, als in den Industrieländern. Nun gibt es auch Studien aus den USA, die beweisen, dass eine Behandlung mit Neuroleptika nicht besser ist als eine ohne, sondern sogar schlechter. In einem 15 Jahre Vergleich hatten nicht mit Neuroleptika behandelte Patienten mehr Psychosefreie Zeiten als mit Neuroleptika behandelte.
Studien beweisen, dass die Behandlung mit Neuroleptika nicht besser ist als eine ohne
Februar 15th, 2011Selbsthilfetag am 19. März 2011 in Bochum
Januar 21st, 2011
Wahnsinns Perspektiven;
Gesellschaft ohne Psychiatrie
Samstag, 19. März 2011, 11.00 17.25 Uhr
Kirchenforum Querenburg, Bochum
Haltestelle Ruhr-Universität, zu erreichen mit der U 35
ab Bochum Hbf Richtung Hustadt
!!! Offen für alle Interessierten – Eintritt, Kaffee und Kuchen frei !!!
Programm:
11.00 -11.20 Begrüßung, Grußwort N.N.
Organisatorisches
11.20 -11.45 Vortrag
Martin Mayeres, Wuppertal: „Leben ohne Psychiatrie…was wäre wenn?!“
11.45 -12.10 Diskussion zum Vortrag
12.10 -12.30 Vorstellung der Arbeitsgruppen
12.30 -13.30 Mitgliederversammlung des LPE NRW
13.30 -15.00 Mittagspause
(Mittagessen muss selbst organisiert werden. Pommesbude und Pizzeria vorhanden)
15.00 -16.15 Parallele Arbeitsgruppen:
1.) Matthias Seibt PatVerfü Die Utopie sofort leben
2.) Sibylle Prins Kreatives Schreiben: Sich psychiatriefreie Räume schaffen
3.) Gabi Hohnke Selbsthilfe stärken, Psychiatrie überflüssig machen
4.) Anja Maria Estrada – „Outing“: Was erkläre ich wem, wie und warum, und was lieber nicht
5.) Ruth Fricke – Vorsorge treffen: Eigenverantwortung, Frühwarnzeichen, Krisenpläne
6.) Jutta Alabi Der Mensch ist die beste Medizin für den Menschen
7.) Doris Steenken – Wie uns die Psychiatrie krank macht
16.15 -17.00 Kaffeetrinken
17.00 -17.15 Berichte aus den Arbeitsgruppen
17.15 -17.25 Schlussworte
Um 17.40 geht eine U-Bahn zum Hauptbahnhof. Mit dieser werden der RE um 17.56 Richtung
Köln/Aachen, der RE 18.05 Ri Dortmund/Hamm, die RB um 18.04 Ri Wanne-Eickel erreicht.
Der Selbsthilfetag ist für alle offen. Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme!
Info: Weglaufhaus-Initiative Ruhrgebiet, Tel.: 0234-68705552 oder 0234-6405102
Ab 1. Februar 11 hier auch Anmeldung (nicht nötig, aber nett) und Mitfahrzentrale (Auto und Bahn); Fahrtkostenerstattung (für Gruppen von) Bedürftige/n billigste Möglichkeit,
höchstens 37,- Euro-Ticket der Bahn-AG nur auf vorherigen Antrag möglich
Die Irrenoffensive ist 30 Jahre alt
Oktober 28th, 2010Die Irrenoffensive in Berlin ist 30 Jahre alt. Es gab schon ein Fest für die in den 80er Jahren gegründete Irrenoffensive. Man hat sich der Erringung der Menschenrechte auch für“psychisch Kranke“ gewidmet. In der AG SPAK ist ein Buch über die Irrenoffensive herausgekommen. Es heißt Irren -Offensive , 30 Jahre Kampf für die Unteilbarkeit der Menschenrechte.
Gedenktag der Psychiatrietoten
September 26th, 2010Aufruf zur Demonstration
Der Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener hat den 2. Oktober zum Gedenktag der Psychiatrie-Toten erklärt. Aus diesem Grund rufen wir, der Landesverband Psychiatrie-Erfahrener Nordrhein-Westfalen (LPE NRW) e.V., zu einer Demonstration auf.
Wir gedenken an diesem Tag der durch oder in Folge psychiatrische(r) Behandlung verstorbenen Menschen. Wenn die Selbstgefährdung der Hauptgrund ist, sämtliche Bürgerrechte zu verlieren und zwangsweise in die Psychiatrie gebracht zu werden, wird die Frage erlaubt sein, warum sich gerade nach psychiatrischer Behandlung besonders viele Menschen töten. Auch die um 25 Jahre verkürzte Lebenserwartung[1] dauerhaft psychiatrisch Behandelter wirft Fragen auf.
Sollte das Wohl der psychisch Kranken gar nicht Zweck der Psychiatrie sein?
Gedenktag der Psychiatrie-Toten
Wann: Samstag, 2. Oktober von 15.00 bis ca. 16.40 Uhr
Wo: Bochum Innenstadt
Information und Mitfahrzentrale (Auto und Bahn): Landesverband Psychiatrie-Erfahrener NRW, 0234 / 640 5102, beratung@weglaufhaus-nrw.de.
Anreise: per Bahn bis Bochum Hauptbahnhof, dann 5 Minuten Fußweg (Huestraße, rechts über Dr.-Ruer-Platz). Mit dem Auto ins Parkhaus 2 Dr-Ruer-Platz oder ins Parkhaus 5 Brückstr/Bongardstr.
Ablauf: 15.00 bis 15.45 Gottesdienst in der Pauluskirche
15.45 Sammeln vor der Pauluskirche
16.00 Demonstration
Route: Dr.-Ruer-Platz, Luisenstr., Brüderstr., Kortumstr. bis Engelbertbrunnen, dann Kortumstr. andere Richtung, rechts Brückstr., Untere Marktstr., rechts Bleichstr., links Massenbergst.,
rechts Hellweg, rechts Huestr.
ca. 16.30 Abschlußkundgebung auf dem Dr.-Ruer-Platz
ca. 16.40 Ende der Demonstration
Für Gruppen von Leuten von außerhalb Bochums erstattet der LPE NRW, wenn benötigt, VRR- oder NRW-Tagestickets. Bitte vorher beantragen.
Wir bitten andere PE-Gruppen bzw. BPE-Landesverbände um Nachahmung.
V.i.S.d.P.: Matthias Seibt, Landgrafenstr. 16, 44 652 Herne.
22. Selbsthilfetag NRW in Bochum
Juli 22nd, 201022. Selbsthilfetag des Landesverbandes Psychiatrie-Erfahrener NRW e. V.
gefördert von der Betriebskrankenkasse
Der Freak und sein Umfeld
Samstag, 4. September 2010
11.00 17.25 Uhr
Kirchenforum Querenburg,
Bochum
Haltestelle Ruhr-Universität mit der U-Bahn 35
ab Bochum Hbf Richtung Hustadt (10 Min. Fahrzeit)
!!! Offen für alle Interessierten – Eintritt, Kaffee und Kuchen frei !!!
Programm:
11.00 -11.15 Begrüßung; Grußwort MdL Carolin Butterwegge (Die Linke)
Organisatorisches
11.15 -11.40 Freunde, Bekannte, Verwandte
Aufbau, Erhalt und Umbau des sozialen Netzes (Matthias Seibt, Herne)
11.40 -12.00 Diskussion zum Vortrag
12.00 -12.25 Wie ich ihnen entwischt bin (Benno Schlicht, Essen)
12.25 -12.45 Diskussion zum Vortrag
12.45 -13.00 Vorstellung der Arbeitsgruppen
13.00 -14.45 Mittagspause – Mittagessen muss selbst organisiert werden.
Supermarkt, Pommesbude und Pizzeria sind vorhanden.
14.45 -16.30 Parallele Arbeitsgruppen
1) Christoph X (Bonn) Soziales Miteinander in Extremsituationen
2) Martin Mayeres (Wuppertal) Arbeitslosigkeit und soziale Beziehungen
3) Karin Roth (Bochum) Persönliches Budget
4) Cornelius Kunst (Solingen) Ich bin anders und das ist gut so
5) Matthias Latteyer (Hamburg) Liebe und Sexualität
6) Alexandra Zimmer (Bochum) Freak Style einfach mal den Körper sprechen lassen
7) Annette Wilke (Iserlohn) Gefühle in Acryl (Malgruppe, Anmeldung erforderlich)
16.30 -17.00 Kaffeetrinken
17.00 -17.15 Berichte aus den Arbeitsgruppen
17.15 -17.25 Schlussworte
Der Selbsthilfetag ist für alle offen. Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme!
Info: Weglaufhaus-Initiative Ruhrgebiet, 0234-640 5102 oder Matthias.Seibt@psychiatrie-erfahrene-nrw.de
Ab Mo, 24. August 09 hier auch Anmeldung (nicht nötig, aber nett) und Mitfahrzentrale (Auto und Bahn) Fahrtkostenerstattung für Gruppen, Bedürftige/n billigste Möglichkeit, (höchstens SchönerTagTicket NRW für 5 Personen für 35,- Euro) nur auf vorherigen Antrag möglich.
Für Fahrtkostenerstattungen müssen Fahrgemeinschaften gebildet werden.
Rückfahrt: Um 17.34 geht eine U-Bahn zum Hauptbahnhof. Mit dieser werden der RE um 17.55 Ri Köln/Aachen, der RE 18.05 Ri Dortmund/Hamm, die RB um 18.04 Ri Wanne-Eickel erreicht. Die U-Bahn um 17.24 erreicht den RE um 17.41 nach Bielefeld/Minden und den RE um 17.47 nach Hagen/Siegen.
Das Veranstaltungsprogramm zur BPE-Jahrestagung in Kassel ist raus
Juli 16th, 2010Man kann sich das Programm bei BPE-Online ansehen und herunterladen. In dem Programm sind die Arbeitsgruppen aufgeführt und das Bei-Programm der Tagung in Kassel am 8.-10. Oktober 2010.
Immer mehr Studien besagen, dass Antidepressiva nicht mehr helfen wie Placebos
Mai 23rd, 2010Eine Stude von 1998 und eine von 2002 besagen, dass Antidepressiva statistisch gesehen nicht mehr helfen wie sogenenannte Placebos (Zuckerpillen. Das kommt deshalb immer mehr ans Tageslicht, weil die Kritiker auf Daten der Zulassungsbehörde (FDA) in den USA zugreifen konnten. Es wurden viele unangenehme Studien nicht veröffentlicht. Die Verschreibung der Antidepressiva nahm jedoch in den 90er enorm zu.
Das Marketingfür die Antidepressiva war besser als ihre Wirkung.
Selbsthilfetag NRW
März 1st, 2010Selbsthilfetag
des Landesverbandes Psychiatrie-Erfahrener NRW e. V.
Das legalisierte Unrecht und unser Widerstand
Samstag, 27. März 2010, 11.00 17.25 Uhr
Kirchenforum Querenburg, Bochum
Haltestelle Ruhr-Universität, zu erreichen mit U 35
ab Bochum Hbf Richtung Hustadt
!!! Offen für alle Interessierten – Eintritt, Kaffee und Kuchen frei !!!
Programm:
11.00 -11.20 Begrüßung, Grußwort Bärbel Brünger (Verband der Ersatzkassen)
Organisatorisches
11.20 -11.45 Miriam Krücke, Bochum:
Das legalisierte Unrecht und unser Widerstand
11.45 -12.10 Diskussion zum Vortrag
12.10 -12.30 Vorstellung der Arbeitsgruppen
12.30 -13.30 Mitgliederversammlung des LPE NRW
13.30 -15.00 Mittagspause
(Mittagessen muss selbst organisiert werden. Pommesbude und Pizzeria vorhanden)
15.00 -16.15 Parallele Arbeitsgruppen:
1.) Reinhild Böhme (Bochum) Die Arbeit der Besuchskommission
2.) Cornelius Kunst (Solingen) Wie kann ich mich gegen psychiatrische Willkür wehren?
3.) David K. (Bochum) – Wie werde ich eine rechtliche Betreuung los?
4.) Matthias Seibt (Herne) – Vorausverfügung bzw. Patientenverfügung
5.) Bernd Seiffert (Aachen) Psychiatrische Diagnose
6.) Sibylle Prins (Bielefeld) Die Fantasie befreien – Übungen zum kreativen Schreiben
7.) Philipp Schellbach (Bochum) Hatha Yoga
16.15 -17.00 Kaffeetrinken
17.00 -17.15 Berichte aus den Arbeitsgruppen
17.15 -17.25 Schlussworte
Um 17.40 geht eine U-Bahn zum Hauptbahnhof. Mit dieser werden der RE um 17.56 Richtung
Köln/Aachen, der RE 18.05 Ri Dortmund/Hamm, die RB um 18.04 Ri Wanne-Eickel erreicht.
Der Selbsthilfetag ist für alle offen. Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme!
Info: Weglaufhaus-Initiative Ruhrgebiet, Tel.: 0234-640 5102
Ab Mo, 8. März 10 hier auch Anmeldung (nicht nötig, aber nett) und Mitfahrzentrale (Auto und Bahn); Fahrtkostenerstattung (für Gruppen von) Bedürftige/n billigste Möglichkeit, höchstens 34,- Euro-Ticket der Bahn-AG nur auf vorherigen Antrag möglich
Psychiater sehen Bedarf bei Dementen
Januar 29th, 2010Die Psychiater haben sich eine neue Opfergruppe ausgesucht: die Dementen. Werden sie nur von den Psychiatern ruhig gestellt wie die Psychisch Kranken? Das Netz ist gespannt, und nur wenige werden ihm entkommen.
Ist die Affektlogik geeignet, eine universale Theorie der Schizophrenie zu sein?
Januar 7th, 2010Bereits im Jahr 1982 kam des Buch über die Affektlogik von Luc Ciompi heraus. Der beschreibt darin die Verbindungen zwischen Emotionen und logischem denken. Luc Ciompi hat die Theorie der Affektlogik weiter entwickelt. heraus kam eine Affektlogik, die auch in anderen Bereichen der Wissenschaft verwendet werden kann. Aber ist sie eine universale Theorie der Schizophrenie?