Ja sagen zum Leiden?

September 8th, 2026


Soll man ja zum Leiden sagen, wie es Nietzsche fordert? Nietzsche hatte zu seiner Zeit auch nicht die heutigen Möglichkeiten Leiden zu lindern oder gar zu heilen. Man sollte Leiden auch nicht heroisieren. Nietzsche meinte, das man Leiden sublimieren sollte, um sich zu höherem zu entwickeln. Viele Künstler sublimieren Leiden. Aber nicht jeder Mensch ist ein Künstler. Das sagt zwar Joseph Beuys, aber nicht jeder Mensch ist künstlerisch tätig. Nietzsche sagt, man solle ja zu seinem Leben sagen und selbst dazu ja sagen, wenn sich dieses Leben ewig wiederholt. (Ewige Wiederkehr des Gleichen). Camus sagt, man solle gegen das Leiden revoltieren. Er sagt, das Revoltieren führe zu Solidarität und Handeln und man gewinne seine Würde. Ich selbst versuche mein Leiden zu heilen zu lassen oder wenigstens zu lindern zu lassen. Ich denke, man kann Leiden nicht abschaffen, aber versuchen, es zu heilen und zu lindern. Solange ich nicht geheilt bin, muss ich mein Leiden akzeptieren. Ich weiß nicht, wie ich an meinem Leiden wachsen soll. Ich kann mich höchstens daran gewöhnen glaube ich.

Seelenkino am 15.06.2026 in Bramsche

Juni 1st, 2026

Seelenkino
Titel: One for the Road
Die Heilpädagogische Hilfe Bersenbrück und das Kino
Universum e.V. laden zu einem Filmabend ein.
Anschließend besteht die Möglichkeit zum Austausch
über Suchterkrankung mit Mitarbeiterinnen von der
Fachstelle Sucht und Suchtprävention Osnabrück Land
und mit von Sucht Betroffenen.
Datum: Mo, 15.06.2026
Uhrzeit: 19:00 Uhr
Wo: Filmtheater Universum Bramsche
Kosten: 5,00 €
Der Berliner Mark (Frederick Lau) hat vor allem eine
Konstante in seinem Leben, nämlich Alkohol. Sei es auf der
Baustelle, bei einem Geschäftsessen oder auf Partys im
berühmt-berüchtigten Berliner Nachtleben: Alkoholkonsum
ist alltägliche Routine, und einen Grund gibt es immer. Bis
Mark eines Nachts im Vollrausch am Steuer seines Wagens
kontrolliert wird. Er verliert seinen Führerschein und muss an
einem MPU-Kurs teilnehmen. Angesichts dieser
Herausforderung schließt er mit seinem besten Freund
Nadim (Burak Yiğit) eine Wette ab: Bis zum Rückerhalt
seines Führerscheins will er keinen Tropfen Alkohol zu sich
nehmen. In Helena (Nora Tschirner), die er beim MPU-Kurs
kennenlernt, findet er eine Verbündete. Allerdings muss Mark
bald feststellen, dass die Abstinenz ihm gar nicht so leicht
fällt und er offenbar doch ein größeres Alkoholproblem hat,
als er dachte.

www.hph-bsb.de

Trialog am 4. Juni 2026 in Osnabrück

Mai 16th, 2026

In Osnabrück findet am Donnerstag, den 4. Juni 2026 um 19.00 Uhr ein Trialog zu dem Thema Borderline Persönlichkeitsstörung statt. Er findet in der Lagerhalle im Raum 204 statt.

www.psychiatrie-erfahrene-os.de

Trialog in Osnabrück am 2. April 2026

März 24th, 2026

Professionelle + Betroffene + Angehörige =
TRIALOG
Gemeinsam sind wir stark
Einladung zum 106. Trialog
Wir wollen im Kreis von Psychiatrie-Erfahrenen, Angehörigen und Profes-
sionellen über Psychiatriethemen und alles, was uns dazu bewegt, sprechen.
Thema:
Gemeinsame Sensibilisierung gegen Gewalt und
Zwang in der Psychiatrie
Zur Einführung zeigen wir ein Video mit Prof. Thomas Bock im
Gespräch mit Dr. Candelaria Mahlke, Klinik und Poliklinik für
Psychiatrie und Psychotherapie, UKE. Ist eine trialogische Fortbildung
zum Thema Zwang und Gewalt in der Psychiatrie möglich?
Moderation:
Melanie Grimm
(Sozialpsychiatrischer Dienst, Gesundheitsdienst für Landkreis
und Stadt Osnabrück, Psychiatriekoordination)
Termin:
Donnerstag, 2. April 2026 um 19:00 Uhr
Kulturzentrum „Lagerhalle“, Rolandsmauer 26, Osnabrück, Raum 204
Über eine rege Teilnahme freuen wir uns sehr. Der Eintritt ist frei.
SHG Psychiatrie-Erfahrene Osnabrück
www.psychiatrie-erfahrene-os.de

Buch „The Spiritual Gift of Madness“

Februar 24th, 2026

Ich habe angefangen, das Buch „The Spiritual Gift of Madness“ von Seth Farber zu lesen. Er behauptet darin, dass Menschen mit Psychosen eine spirituelle Mission haben. Er nennt das Icarus Project in den USA, dass diese Vorstellung teilt. Er nennt die Mad Pride Bewegung, die anders als die Survivor Bewegung, die spirituelle Dimension der Erkrankung betont. Ich glaube an eine pantheistische Göttin und nicht an einen transzendenten Gott. Ich bitte um E-Mails an johannes@lunaticpride.de.

Trialog am Donnerstag den 5.02.2026 in Osnabrück

Januar 20th, 2026

Professionelle + Betroffene + Angehörige =
TRIALOG
Gemeinsam sind wir stark
Einladung zum 105. Trialog
Wir wollen im Kreis von Psychiatrie-Erfahrenen, Angehörigen und
Professionellen über Psychiatriethemen und alles, was uns dazu bewegt,
sprechen.
Diesmal zeigen wir den Film:
Aufbruch ins Helle – Nach seelischer
Krankheit wieder Lebensmut schöpfen
Er schildert die Genesungswege von drei Protagonist/innen. Im Film werden
Big, Fenja und Franz-Josef in ihrem Alltag begleitet. Sie erzählen von ihren
Krisen, aber auch von Wendepunkten und dem, was ihnen geholfen hat,
Lebensqualität und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zurückzugewinnen.
Gesprächspartner vor Ort:
Franz-Josef Wagner
(Protagonist des Films und Vorsitzender von NetzG)
Termin:
Donnerstag, 5. Februar 2026 um 19:00 Uhr
Kulturzentrum „Lagerhalle“, Rolandsmauer 26, Osnabrück, Raum 204
Über eine rege Teilnahme freuen wir uns sehr. Der Eintritt ist frei.
SHG Psychiatrie-Erfahrene Osnabrück
www.psychiatrie-erfahrene-os.de

Trialog am Donnerstag, den 4.12.2025 in Osnabrück

November 25th, 2025

Professionelle + Betroffene + Angehörige =
TRIALOG
Gemeinsam sind wir stark
Einladung zum 104. Trialog
Wir wollen im Kreis von Psychiatrie-Erfahrenen, Angehörigen und
Professionellen über Psychiatriethemen und alles, was uns dazu bewegt,
sprechen.
Thema:
Autismus
Impulsreferentin:
Maria Kaminski
(Vorsitzende autismus Deutschland e.V.)
Moderation:
Doris Steenken
(Selbsthilfegruppe Psychiatrie-Erfahrene Osnabrück)
Termin:
Donnerstag, 4. Dezember 2025 um 19:00 Uhr
Kulturzentrum „Lagerhalle“, Rolandsmauer 26, Osnabrück, Raum 204
Über eine rege Teilnahme freuen wir uns sehr. Der Eintritt ist frei.
SHG Psychiatrie-Erfahrene Osnabrück
www.psychiatrie-erfahrene-os.de

Neurodivergenz

Oktober 14th, 2025

Einige zählen Schizophrenie zur Neurodivergenz, andere nicht. Ich lese gerade das Buch „Empire of Normality“ von Robert Chapman. Man hat psychische Krankheiten und Autismus pathologisiert. Heute wird dafür gearbeitet, sie als neurodivergent zu bezeichnen. Es gibt Gewinner und Verlierer dieser Ansicht. Die Menschen, die nur leicht an Autismus erkrankt sind und nur einmal psychisch krank werden sind die Gewinner. Die schwer an Autismus erkrankt sind und chronisch psychiach Krank sind, sind die Verlierer. Die Gewinner werden von den Unternehmen gesucht, wie etwa Autisten von der Software Branche. Machen wir alle neurodivergenten Menschen zu Gewinnern.

Trialog in Osnabrück am 5. Juni 2025

Mai 19th, 2025

Professionelle + Betroffene + Angehörige =
TRIALOG
Gemeinsam sind wir stark
Einladung zum 102. Trialog
Wir wollen im Kreis von Psychiatrie-Erfahrenen, Angehörigen und
Professionellen über Psychiatriethemen und alles, was uns dazu bewegt,
sprechen.
Thema:
Probleme beim AMEOS Klinikum Osnabrück und
Möglichkeiten zur Verbesserung der dortigen Situation
Impulsreferenten:
Simon Oertel
(Krankenhausdirektor, AMEOS Klinikum Osnabrück)
Thomas Uhlen
(Mitglied im Niedersächsischen Landtag)
Moderation:
Charlene Day
(Heilpädagogin und Psychiatrie-Erfahrene)
Termin:
Donnerstag, 5. Juni 2025 um 19:00 Uhr
Kulturzentrum „Lagerhalle“, Rolandsmauer 26, Osnabrück, Raum 204
Über eine rege Teilnahme freuen wir uns sehr. Der Eintritt ist frei.
SHG Psychiatrie-Erfahrene Osnabrück
www.psychiatrie-erfahrene-os.de

Petition an die UN Vollversammlung

Mai 5th, 2025

Ich habe bei change.org eine Petition an die UN Vollversammlung gestartet. Sie fordert eine Kürzung der Rüstungsausgaben weltweit um 13 Prozent, um den Hunger zu besiegen. Die Welt gibt jährlich 2,2 Billionen Dollar für Rüstung aus. Die Welternährungsorganisation beziffert die Summe Geld, die benötig, wird, um den Hunger zu besiegen, auf 267 Milliarden Dollar jedes Jahr über 15 Jahre. 13 Prozent von 2,2 Billionen sind 286 Milliarden Dollar. Da alle die Rüstungsausgaben kürzen, bleibt das Kräfteverhältnis gleich. So wird die Welt ein wenig sicherer und der Hunger wird besiegt. Die Petition ist unter https://chng.it/54NSH5p4s9 einsehbar.